Die Heizung liefert der Haustechnikbetrieb. Damit sie läuft, braucht es von unserer Seite eine passende Zuleitung, die richtige Absicherung, den Anschluss für das Sperrsignal des Werks und die Inbetriebnahme.
Reicht der Hausanschluss?
Das ist die erste Frage, und sie sollte vor der Bestellung beantwortet sein. Gerechnet wird nicht die Wärmepumpe allein, sondern alles zusammen: bestehende Verbraucher, Wärmepumpe, allenfalls Ladestation und Photovoltaik.
Reicht die vorhandene Anschlussleistung nicht, muss sie beim Netzbetreiber erhöht werden. Das ist machbar, braucht aber Zeit und kostet, je nachdem, ob nur die Sicherung im Anschlusskasten getauscht werden muss oder ob eine neue Zuleitung nötig ist.
Wir prüfen die Anschlussleistung im Rahmen der Besichtigung. Wenn eine Erhöhung nötig ist, melden wir sie an, solange noch Zeit ist.
Was zum Anschluss gehört
- Eigene abgesicherte Zuleitung vom Verteiler zur Wärmepumpe, mit Querschnitt nach Leistung und Länge.
- Absicherung und Fehlerstromschutz nach den Vorgaben des Herstellers.
- Anschluss für das Sperrsignal des Netzbetreibers. Damit kann das Werk die Wärmepumpe zu Spitzenzeiten kurz abschalten. Das ist Bedingung für den günstigeren Tarif.
- Je nach Gerät ein Sanftanlasser, damit der Verdichter beim Start keine Spannungsschwankung verursacht.
- Anschluss der Regelung, der Fühler und der Stellantriebe.
Einzelraumregelung
Mit Stellantrieben am Verteiler und Fühlern in den Räumen lässt sich jeder Heizkreis einzeln regeln. Das lohnt sich vor allem dort, wo Räume unterschiedlich genutzt werden. Auf Wunsch binden wir die Regelung in die Gebäudeautomation ein, dann laufen Heizung, Storen und Licht auf einem System.
Zusammen mit Photovoltaik
Wärmepumpe und Photovoltaik passen gut zusammen, weil die Wärmepumpe einen guten Teil des eigenen Stroms verbrauchen kann. Dafür braucht es eine Steuerung, die bei Überschuss den Speicher etwas höher lädt. Wir schliessen beides an und sorgen dafür, dass Zähler und Kennzeichnung stimmen.
Zusammenspiel auf der Baustelle
Wir stimmen uns direkt mit dem Heizungsbetrieb ab, damit die Elektroseite bereit ist, wenn das Gerät geliefert wird. Das erspart den Termin, an dem alle da sind und einer auf den anderen wartet.
Kurz gefragt
Nein. Wir machen die Elektro- und Steuerungsseite und arbeiten mit Haustechnikbetrieben zusammen, die den Rest übernehmen.
Ein Kontakt, über den das Werk die Wärmepumpe kurzzeitig sperren kann, um Spitzenlasten zu glätten. Dafür gibt es einen günstigeren Tarif. Im Alltag merkt man davon nichts.
Ja, wenn die Anschlussleistung reicht. Deshalb rechnen wir beides von Anfang an zusammen.

